Leichte Sprache

Willkommen auf der IN*VISION Internet·seite.

Hier erklären wir die IN*VISION in Leichter Sprache.

Die IN*VISION ist ein Festival.
Ein Festival ist ein besonderes Fest.
Das Fest ist 5 Tage lang.
Wir schlafen auf dem Festival.

Es gibt verschiedene Veranstaltungen auf der IN*VISION.
Es gibt zum Beispiel:
Musikveranstaltungen und Vorträge und Sport·angebote.
An den Musik·veranstaltungen und Sport-angeboten kannst du teilnehmen.

Die IN*VISION ist politisch.
Sie ist anti·rassistisch.
Das heißt:
Die IN*VISION ist gegen rassistische Diskriminierung.
Und unterstützt BiPoC.

Die IN*VISION ist queer·feministisch.
Das heißt:
Sie ist gegen sexistische Diskriminierung.
Und unterstützt queere FLINTA.

Besonders BiPoC und queere FLINTA sind zur IN*VISION eingeladen.

Wenn du auf die IN*VISION kommen willst.
Freuen wir uns auf dich!

Schreibe uns bitte eine E-Mail.
Oder ruf uns an. Wir rufen zurück.
Unsere E-Mail-Adresse heißt:
invision-kontakt@posteo.net
Unsere Telefonnummer ist:
00 49 15 77 88 51 99 2.

WÖRTERBUCH

Barriere:
Eine Barriere ist ein Hindernis.
Eine Barriere kann zum Beispiel eine Treppenstufe oder eine geschlossene Türe sein.
Barriere·arm bedeutet: So wenig Barrieren wie möglich.

BiPoC:
BiPoC sind zum Beispiel:
Schwarze Menschen und asiatische Menschen und arabische Menschen.
BiPoC erleben durch Rassismus Diskriminierungen.
Sie werden zum Beispiel beim Amt schlecht behandelt.
Oder bekommen keine Wohnung.

Positionierung:
Die Gesellschaft unterscheidet Menschen.
Es gibt zum Beispiel:
Arme Menschen und reiche Menschen.
Schwarze Menschen und weiße Menschen.
Das schwierige Wort für die Unterscheidung ist:
Positionierung.

Die Positionen der Menschen können hoch oder niedrig sein.
Auf hohen Positionen sind zum Beispiel:
weiße Menschen und reiche Menschen und Männer.
Auf niedrigen Positionen sind zum Beispiel:
Schwarze Menschen und arme Menschen.
Und Menschen, die keine Männer sind.

Privilegien:
Menschen auf hohen Positionen haben Vorteile.
Sie kriegen zum Beispiel:
bessere Arbeit und viel Lohn.
Und werden gut behandelt.
Das schwierige Wort dafür heißt:
Privilegien.

Diskriminierung:
Menschen auf niedrigen Positionen haben Nachteile.
Sie kriegen zum Beispiel:
schlechte Arbeit und wenig Lohn.
Und werden schlecht behandelt.
Das schwierige Wort dafür heißt:
Diskriminierung.

Rassismus:
Das System was weißen Menschen Vorteile gibt heißt:
Rassismus.
Rassismus unterscheidet weiße Menschen von nicht·weißen Menschen.
Die Abkürzung für verschiedene nicht·weiße Menschen heißt:
BiPoC.

rassistische Diskriminierung:
Vor langer Zeit haben weiße Menschen Gesetze gemacht.
Diese Gesetze haben weißen Menschen mehr Rechte gegeben.
Das schwere Wort dafür heißt:
weiße Privilegien.
Nicht·weiße Menschen hatten weniger Rechte.
Das schwere Wort dafür heißt:
rassistische Diskriminierung.

Sexismus:
Das System was Männern Vorteile gibt heißt:
Patriarchat.
Nicht-männliche Menschen haben Nachteile vom Patriarchat.
Das Schwierige Wort dafür heißt:
sexistische Diskriminierung.
Der Sammel·begriff für nicht-männliche Menschen heißt:
FLINTA-Personen.

Queer und Norm:
Queer ist ein Sammel·begriff für Menschen.
Das Geschlecht oder die Sexualität von queeren Menschen ist außerhalb der Norm.
Das Wort Norm kommt von „normal“.
Eine Norm ist zum Beispiel:
Es gibt nur männliche oder weibliche Personen.
Das schwierige Wort dafür heißt:
binäre Geschlechter·ordnung.

Eine andere Norm ist:
Frauen lieben nur Männer.
Und Männer lieben nur Frauen.
Das schwierige Wort dafür heißt:
Hetero·sexualität.
Queere Menschen erfüllen nicht die Norm der binären Geschlechter·ordnung.
Oder sie erfüllen nicht die Norm der Hetero·sexualität.

Queer·feminismus:
Queer·feminismus ist eine politische Ansicht.
Queer·feminismus sagt:
Genitalien bestimmen nicht das Geschlecht einer Person.
Das heißt zum Beispiel:
Eine Person kann eine Vagina haben.
Und keine Frau sein.

Queer·feminismus sagt:
Es gibt mehr Geschlechter als Mann und Frau.
Personen sind zum Beispiel:
Gleichzeitig Frau und Mann.
Oder keine Frau und auch kein Mann.
Queer·feminismus kämpft für die Rechte von nicht-männlichen Menschen.
Und für die Rechte von queeren Menschen.

Information über das Festival-Gelände

Das Festival wird so barriere·arm wie möglich sein.
Trotzdem gibt es Barrieren.
Hier seht ihr die Liste von Barrieren:

  • Räumliche Barrieren
  • Sprache und Übersetzungen

Das Festival·gelände:
Auf dem Festival∙gelände gibt es ein Haus.
Die Wege vor dem Haus sind aus Stein.
Die Wege haben viele Löcher.
Einige Wege führen über Wiesen.

Auf den Wiesen gibt es Wurzeln.
Das schwierige Wort für Wurzeln und Löcher in Wegen heißt:
Un·ebenheit.
Durch Gummi·matten verhindern wir Un·ebenheiten.

Duschen:
In dem Haus und auf dem Gelände gibt es barriere·arme Duschen und Toiletten.

Übernachten:
Wir können auf Wiesen zelten.
Die Wiesen sind auf dem Fest∙gelände.
Oder auf dem Campingplatz.
Zum Campingplatz fahren viele Busse.

Haus:
Auf dem Fest∙gelände gibt es ein Haus.
In dem Haus gibt es Zimmer.
Manche Menschen können nicht im Zelt schlafen.
Zum Beispiel: Weil sie Rücken·probleme haben.
Oder weil sie im Rollstuhl sitzen.
Diese Menschen schlafen in den Zimmern in dem Haus.