Awareness-konzept

To be aware: sich bewusst sein, sich informieren, für bestimmte Problematiken sensibilisiert sein

Damit die IN*VISION für uns alle ein schönes Erlebnis wird und sich möglichst niemand unwohl fühlen muss, wollen wir für einen achtsamen und bewussten Umgang sensibilisieren. Sexismus, Rassismus, Ableismus, Homo- oder Transfeindlichkeit und jede Form von Diskriminierung haben bei uns keinen Platz! Um unserem Anspruch als intersektionale Veranstaltung gerecht zu werden, haben wir darauf geachtet ein Awareness-Team aus FLTI* verschiedener Postionen zusammen zu stellen.

Es werden eine Menge einzigartiger Personen mit unterschiedlichen Lebensausrichtungen, Erfahrungen und Geschichten zusammen kommen. Diese Vielfalt halten wir für wichtig und wünschen wir uns. Damit sich dabei alle wohl fühlen, ist es erforderlich, dass wir uns unserer eigenen Position bewusst und offen für die Positionen anderer sind. Dieses Bewusstmachen ist Teil unseres Awareness-Konzepts.
Wir bitten euch alle unser Awareness-Konzept zu unterstützen und umzusetzen.

Es wird auf dem Gelände immer Ansprechpersonen geben, die mit einem A auf dem Rücken markiert sind. Diese Menschen sind rund um die Uhr ansprechbar für euch, wenn ihr euch in einer bestimmten Situation oder mit einzelnen Personen unwohl fühlt. Auf den Partys am Abend werden je 2 Awareness-Leute in der Nähe sein. Wenn ihr die Personen gerade nicht findet, wendet euch an die Bar bzw. ans Café. Dort wissen sie, wer gerade ansprechbar ist und können mit der betreffenden Person Kontakt aufnehmen. Außerdem gibt es täglich eine Sprechstunde von 17 bis 18 Uhr und am Sonntag von 14-15 Uhr.

Es ist wichtig, dass die IN*VISION ein Raum ist, in dem wir kritisch mit Machtverhältnissen umgehen.

Deshalb sind ein paar Dinge auf unserer Veranstaltung unerwünscht:

Kulturelle Aneignung
(in Form von zum Beispiel locs und braids)

Nackte Oberkörper von Männern

Kriegsverherrlichende Gegenstände und Kleidung

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Barrieren

Es war uns nicht möglich, aufgrund der räumlichen Gegebenheiten Haus und Gelände barrierenfrei zu gestalten. Deshalb bitten wir euch aufeinander zu achten und gegebenenfalls einander zu helfen, wenn Hilfe erwünscht ist. Bitte fragt bevor ihr in eine Situation eingreift oder helfen wollt.

Es wird teilweise auch zu sprachlichen Barrieren kommen, weshalb wir uns auch um englischsprachige Beiträge bemüht haben. Dennoch sind wir auch hier auf eure Hilfe, beispielsweise in Form von Flüsterübersetzungen, angewiesen