Acts - Info #12 Thandie Sebe und Victoire Laly

invision 2017 SUMMER EDITION acts2017

Dürfen wir vorstellen? Victoire Laly und Thandi Sebe

Victoire Laly wurde 1991 in Benin geboren. Mit acht Jahren zog sie mit ihrer Familie nach Deutschland, wo sie ihre Leidenschaft für Schauspiel und Theater entdeckte. Nach dem Abitur wirkte sie in der Produktion Macbeth am Hans-Otto Theater Potsdam und in diversen Kurzfilmen mit. 2014 hatte sie ihre erste Fernsehhauptrolle in der ARD Serie Ein Fall von Liebe unter der Regie von Sascha Thiel, 2015 spielte sie im Tatort Dortmund Kollaps unter der Regie von Dror Zahavi. 2016 drehte sie ihren ersten Internationalen Kinospielfilm The Misandrists von Bruce LaBruce,  der auf der Berlinale seine Premiere feierte. 2017 folgte der nächste Kinofilm Phantomschmerz von Andreas Ohlenberg und aktuell wirkt sie in der Ballhausproduktion Call me Queen, ein Zweifrauenstück von Thandi Sebe mit.

Thandi Sebe (geb.1988 in Berlin) ist eine deutsch-südafrikanische Künstlerin. Sie arbeitet interdisziplinär in den Bereichen Regie, Schauspiel und Film sowie als Theaterautorin und Sängerin. Am Theater arbeitet sie mit den Berliner Schauspielhäusern Ballhaus Naunynstraße und dem Maxim Gorki Theater – zuletzt im Ballhaus als Theaterautorin, Regisseurin und Schauspielerin in der Produktion „Jung, Giftig und Schwarz" (2015) und "Call me Queen" (2017). Anfang 2017 spielte sie ihre erste Hauptrolle in dem amerikanischen Spielfilm "Empire of the Sharks". Im Jahr 2016 führte sie die Regie einer Musikvideoreihe verschiedener jamaikanischer und südafrikanischer Sänger- und Musiker*innen. Ihre bisherigen Arbeiten wurden gefördert von der Berliner Senatskanzlei für künstlerische Angelegenheiten, von der Rosa-Luxemburg-Stiftung und der dezentralen Kulturarbeit des Bezirksamts Friedrichshain-Kreuzberg zu Berlin. Sebe arbeitet international und verfasst ihre künstlerischen Texte je nach inhaltlichem und regionalem Kontext auf Englisch oder Deutsch. Kennzeichnend für ihre Arbeit "ist der selbstbewusste wie witzige Umgang mit Ärgernissen" (Friedhelm Teicke, Zitty, 23.05.2017)